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Kokospalme – ein Baum, der sich anpasst

Kokospalme
Cocos nucifera lautet der botanische Name der Kokospalme und nur wenige Bäume können auf eine so lange Geschichte zurückblicken. Seit mehr als 2000 Jahren wächst dieser besondere Baum in den Tropen, in Afrika, in Asien und auch in Australien. Die Kokospalme ist ein erstaunlicher Baum, der auch dann noch wächst und gedeiht, wenn andere Pflanzen schon längst aufgegeben haben. Eine Palme wächst dort, wo es Salzwasser gibt und auch ein sandiger Boden macht der Kokospalme nichts aus. Extreme Hitze ist kein Problem und selbst ein starker Sturm kann dem standhaften Baum nichts anhaben.

Ein erstaunlicher Baum

Bei 27° Grad und Sonne, aber mit hohen Niederschlagsmengen – in diesem Klima fühlt sich die Kokospalme besonders wohl. Wenn die Bedingungen stimmen, erreichen Palmen eine Höhe zwischen 20 und 30 Metern. An ihrer Spitze hat die Kokospalme 30 Palmwedel, die sich in Form einer Spirale rund um den Stamm anordnen. Diese Palmwedel erinnern an einen großen grünen Fächer. Die einzelnen Wedel erreichen eine Länge von sieben Metern und eine Breite von einem Meter. Jeden Monat kommt ein neuer Wedel dazu, der aus der Mitte der Krone zuerst senkrecht in die Höhe wächst. Erst mit der Zeit beginnen die Palmwedel dann, sich zur Seite zu neigen, was der Kokospalme ihr typisches Aussehen verleiht. Entsteht ein neuer Wedel, fällt ein alter Wedel ab und hinterlässt eine Narbe am Stamm. Diese Narben lassen erkennen, wie alt ein Baum ist und nicht selten wird eine Palme 120 Jahre alt.

Zeit der Reife


Wenn eine Kokospalme ihren sechsten Geburtstag feiert, beginnt sie, zum ersten Mal zu blühen. Jede Blattachse bekommt in diesem Fall einen stark verzweigten, leuchtend gelben Blütenstand, der bis zu zwei Meter lang wird. An diesem Blütenstand hängen viele männliche, aber nur sehr wenige weibliche Blüten, die niemals gleichzeitig in der Blüte stehen. Das ist auch der Grund, warum sich Palmen in der Hauptsache durch Fremdbestäubung fortpflanzen. Vögel und Insekten sorgen für die Fremdbestäubung, ebenso wie der Wind. Die Früchte der Kokospalme sind die Kokosnüsse, die sich schon nach einem halben Jahr zu ihrer endgültigen Größe entwickeln. Bis zu ihrer vollständigen Reife vergehen aber noch einmal sechs Monate. Die Palme ist sehr fleißig, denn die meisten Früchte produziert der Baum zwischen seinem 15. und seinem 60. Lebensjahr.

Die merkwürdigen Früchte der Kokospalme

Die Früchte der Palme nennen sich Kokosnüsse, obwohl sie überhaupt nichts mit Nüssen zu tun haben. Es handelt sich vielmehr um Steinfrüchte, die je nach Sorte eine orange, eine gelbe oder eine grüne äußere Hülle haben. Hinter dieser wasserdichten Außenhaut liegt unter einer zentimeterdicken Schicht aus Fasern, die eigentliche Frucht. Diese Faserschicht ist notwendig, um die Früchte beim Aufprall aus großer Höhe zu schützen. Im Inneren der dichten Faserschicht verbirgt sich das leckere Fruchtfleisch der Kokosnuss. Gefüllt ist die Nuss, die keine ist, mit Kokoswasser und wenn sie ausgereift ist, kann eine solche Kokosnuss bis zu 2,5 Kilogramm Gewicht erreichen.

Die Ernte der Kokosnüsse

Freiwillig gibt eine Kokospalme nur selten ihre Früchte her, der Mensch muss sich schon die Mühe machen und die Nüsse ernten. Es gibt mehrere Möglichkeiten, um an die Früchte mit dem schmackhaften Inhalt zu kommen. Zum einen gibt es Arbeiter auf den Plantagen, die mit viel Körperkraft und noch mehr Körperbeherrschung den Stamm der Kokospalme hinaufklettern, die Kokosnüsse nach unten werfen und ebenso sicher wieder hinuntersteigen. Viel häufiger wird die Kokosnuss jedoch mittels eines langen Stockes aus Bambus geerntet. Diese Stöcke sind äußerst komplexe Werkzeuge, die aus bis zu zwölf Einzelteilen bestehen und an deren Ende sich eine Art Sichel befindet, die „Kawit“ genannt wird. Diejenigen, die mit den Stöcken arbeiten, müssen zielgenau sein und exakt navigieren. Besonders wichtig ist es, darauf zu achten, dass die noch unreifen Früchte bei der Ernte nicht beschädigt werden. Durch die Länge haben die Stöcke ein ganz ansehnliches Gewicht und es ist nicht so einfach, sie zu balancieren. Es gehört viel Geschick und noch mehr Erfahrung dazu, die Kokosnüsse von den Blütenständen abzutrennen. Es muss noch Zeit bleiben, sich in Sicherheit zu bringen, wenn die Früchte herunterfallen.

Können auch Affen die Kokosnüsse ernten?


Während vor allem auf den großen Plantagen in Asien die Früchte der Kokospalme in der Regel mit einem Stock geerntet werden, kommen in Malaysia und Thailand andere „Erntehelfer“ zum Einsatz. Hier arbeiten die Plantagenbesitzer kleinerer Plantagen gerne mit Affen oder genauer gesagt mit Makaken. Diese Affen sind intelligent und verstehen schnell, was sie zu tun haben. An einer langen Leine klettern die Tiere blitzschnell am Stamm nach oben und trennen die Früchte vorsichtig ab, um sie dann nach unten zu werfen. Selbst wenn die Affen sehr geschickt sind, sie können nicht dauerhaft zum Einsatz kommen. Affen verlieren sehr schnell den Reiz an dieser „Beschäftigung“, was die Ernte der Nüsse schon nach kurzer Zeit langweilig macht. Selbst mit Belohnungen lassen sich die Tiere nicht mehr bestechen und weigern sich, die Kokospalme zu erklimmen. Plantagenbetreiber, die mit ihren Kokosnüssen Geld verdienen möchten, müssen sich etwas anderes einfallen lassen.

So gesund sind Kokosnüsse

Die Früchte der Kokospalme sind vollgepackt mit Nähr- und Mineralstoffen sowie Vitaminen. Sie gehören zu den sogenannten vollständigen Lebensmitteln. Das heißt, Menschen können sich über mehrere Wochen nur von Kokosnüssen ernähren und bekommen keine Mangelerscheinungen. Die Laurin- und die Caprylsäure, die im Fruchtfleisch der Kokosnüsse zu finden sind, haben sowohl antivirale als auch antibakterielle Eigenschaften. Die feine Süße der Kokosmilch und des Kokosfleisches ist jedoch eine wunderbare Ernährung für die Seele, denn der Genuss macht glücklich.

Fazit

Falls es einen faszinierenden Baum auf dieser Welt gibt, dann ist es mit Sicherheit die Kokosnuss. Der Baum trotzt den stärksten Stürmen, ohne seine Früchte zu verlieren. Die Kokospalme ist flexibel und ein echter Überlebenskünstler. Für die Menschen in Asien, in Afrika und auch in Australien bedeutet die Kokospalme ein gutes Geschäft, denn sie leben vom Verkauf der Kokosnüsse. Praktisch alles an dieser Nuss lässt sich verwenden. Das Kokoswasser ebenso wie das Kokosfleisch, die sogenannte Kopra, die Kokosmilch wie auch die Fasern der Schale, die unter anderem zu Teppichen geflochten werden. Nicht umsonst nennen die Menschen die Kokospalme ein wenig ehrfurchtsvoll auch „den Baum des Lebens“.

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Bild: @ depositphotos.com / kovalvs

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