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Kokosöl – Wundermittel oder eigentlich schädlich

Kokosöl - Wundermittel oder eigentlich schädlich

Kokosöl

Diese Frage kann auf die Schnelle nicht so einfach beantwortet werden. Die Wahrheit ob Kokosöl ein Wundermittel ist, oder sogar schädlich ist, liegt wahrscheinlich in der Mitte.

Sicher ist, ständig schreibt oder kommentiert jemand dieses Thema in Fachzeitschriften oder Illustrieren.

Tatsache ist Kokosöl findet immer mehr Anwender wenn es um das Thema Gesundheit geht. Vor allem in Asien erfährt die Kokosnuss vielfache Anwendungen. In Indien wird behauptet, die Kokosnuss ist gut bei Durchfall wegen ihrer wertvollen Mineralien. Frauen in Fernost verwenden Kokosöl zur Haarpflege, angeblich hilft das auch gegen Haarausfall.

Kokosöl – wirklich ein Wundermittel?

Von vielen Befürwortern dieses sogenannten Wundermittels wird behauptet, Kokosöl hilft gegen Krankheiten wie Alzheimer, Karies, Akne, Schuppenflechte, Herpes, Würmer, Pilzbefall, Warzen und Diabetes.

Ziemlich vielseitig, allerdings ist bei sogenannten Wundermitteln Vorsicht geboten.

Ergebnisse Studien über Kokosöl

In allen durchgeführten Studien wurde festgestellt, Kokosöl enthält reichlich Aminosäuren und Antioxidantien welche eine antimikrobielle Wirkung besitzen.

Aminosäuren sind in der Lage Gewebe, Haut und Haare zu bilden. Auch regulieren sie einen Großteil der Stoffwechselprozesse im menschlichen Körper. Auch Hormone und Antikörper besitzen Bestandteile von Aminosäuren, somit sind sie für ein funktionierendes Immunsystem von größter Wichtigkeit. Da der Körper Aminosäuren nicht selbst produzieren kann, müssen diese zugeführt werden. Hier kann Kokosöl Abhilfe schaffen.

Antioxidantien nehmen freie Radikale gefangen. Diese freien Radikalen bezeichnet man auch als Sauerstoffmoleküle, welche ein freies und gebundenes Elektron innehaben. Diese Moleküle sind schädlich, da sie zahlreiche Arten von Geweben vor allem auch die DNA schädigen können. Zusammenhängend hat das auch mit dem Alterungsprozess zu tun. Aus diesem Grund sind Antioxidantien nützlich, denn sie schützen vor Hautalterung und in gewissen Maßen auch vor Krebs.

Antimikrobielle Wirkung, diese Substanzen verzögern das Wachstum von Mikroorganismen und töten diese sogar, ausgenommen Viren. Auch Antibiotika gehört zur Gruppe antimikrobieller Substanzen. Damit steht fest, Kokosöl enthält zahlreiche Inhaltsstoffe die der Gesundheit förderlich sind.

Auch anziehend ist der leckere Geruch und Geschmack, es entsteht ein Hauch von Urlaub.

Leseempfehlung: Kokosöl für Haare

Der Einsatz von Kokosöl

Kokosöl als Heilmittel angewandt, kann auch vorbeugend gegen verschiedene Beschwerden nützlich sein. Empfohlen wird täglich einen Teelöffel des Öls einzunehmen.

Die gesundheitsförderlichen Inhaltsstoffe begünstigen positiv den Fettabbau und führen oft zu einem langfristigen Erfolg bei Diäten.

Viele schwören, Kokosöl ist nützlich und gesund bezüglich der täglichen Körperpflege, anwendbar als Körpercreme, sowie zur täglichen Haarpflege.

Zusammenfassend kann bezüglich der gesunden Eigenschaften von Kokosöl behauptet werden, es fördert die Verdauung, steigert den Stoffwechsel und ist erfolgreich bei Gewichtsabnahme. Weitere so genannte Wunderwirkungen werden den Mittel zugeschrieben, allerdings behaupten nicht wenige Experten, zu viel verwendetes Kokosöl kann auch schädlich sein.

Vorteile Kokosöl

Da Kokosöl gegen Beschwerden oder Krankheiten wie Alzheimer, Karies, Schuppenflechte, Falten, Warzen, Diabetes usw. zu helfen vermag, ist ein Konsum in normalen Mengen sicher vorteilhaft.

Innen angewandt wird dieses Öl direkt zum Essen verzehrt, alternativ beim Kochen mit verwendet. Äußerlich eingesetzt wird das Öl wie Creme auf der Haut verschmiert oder als Zusatz beim Baden im Wasser dem Wasser in der Badewanne zugesetzt.

Wer im Urlaub oder in der Freizeit sich gerne von der Sonne verwöhnen lässt, kann ebenfalls von den vor UV-Strahlen schützenden Eigenschaften dieses Öls profitieren. Das Öl kann als Sonnenschutz, genauso wie Sonnencreme oder Sonnenöl, auf die Haut aufgetragen werden.

Nachteil Kokosöl

Im Kokosöl sind viele gesättigte Fettsäuren enthalten, diese sollen bekanntermaßen nicht nur gesund sein. So genannte Fettsäuren erhöhen den Cholesterinspiegel, das wiederum schadet den Gefäßen, das kann zu Herz-und Kreislauferkrankungen führen.

Aus diesem Grund empfehlen Mediziner, Ernährungsforscher und Ernährungsberater gesättigte Fette möglichst zu meiden, bzw. deren Verzehr zu minimieren.

Anzuraten ist lieber zu gesunden, ungesättigten Fetten zu greifen.

Tatsache ist, Personen, die kaum gesättigte dafür aber mehr ungesättigte Fette aufnehmen, besitzen ein bis zu 30 % kleineres Risiko eine Herz-Kreislauf-Krankheit zu bekommen. Zahlreiche wissenschaftlich durchgeführte Studien haben das bewiesen.

Vorkommen gesättigte Fettsäuren

Gesättigte Fettsäuren sind vor allem in tierischen Produkten enthalten. Unter anderem in Butter, Käse, sowie in pflanzlichen Lebensmitteln wie Olivenöl oder Nüssen.

Es ist ratsam, den Verzehr solcher Lebensmittel einzuschränken, dafür lieber auf Lebensmittel zurückzugreifen in denen ungesättigte Fette enthalten sind.

Kritik wegen Anbau

Es gibt nicht nur Kritiker, die bezüglich der Wirkung diese in Frage stellen, Kritik ist auch angebracht bezüglich Anbau und die dadurch hervorgerufene Zerstörung des Regenwaldes.

Da dieses Öl noch nachhaltiger produziert wird als zum Beispiel Palmöl, stellt sich die Verwendung dieses Naturmittels in Frage. Es wird überwiegend von Kleinbauern hergestellt, was zu diesem Zeitpunkt noch nicht besonders besorgniserregend bezüglich des Klimawandels ist. Allerdings wird früher oder später die Nachfrage steigen, mit dem Ergebnis das große Produzenten auf diesen Trend aufspringen werden. Das bedeutet Massenanbau, dies wiederum bedeutet der Regenwald wird abgeholzt und durch hervorgerufene Monokultur zerstört werden. Das bedeutet für Flora und Fauna nichts Gutes, wenn man sich das Beispiel Palmöl ansieht.

Aus diesem Grund macht es Sinn dieses Öl sparsam zu verwenden, sich zusätzlich aber auch mit den negativen Auswirkungen auseinander zu setzen.

Fazit:

Die Verwendung von Palmöl hat bestimmt zahlreiche positive Auswirkungen in Bezug auf Gesundheit des Menschen. Nutzbar angewendet kann es sowohl äußerlich als auch innerlich werden. In vielen Regionen und Kulturen dieser Welt wird es nicht nur in der Medizin als Wundermittel angeprangert, auch was Küche und Lebensmittel betrifft ist dieses Öl ein wahrer Hit.

Viele Eltern verwenden Kokosöl gerne zur Hautpflege ihrer Babys und Kleinkinder, nach dem abendlichen Bad eingecremt, stärkt es den Schutzmantel der Haut, wirkt entzündungshemmend und lässt das Baby nach Karibik duften.

Bezugsquellen sind Reformhäuser, Drogerien und der Internethandel. Da bei den verschiedenen Anbietern oft große Preisunterschiede herrschen, sollte vorab ein Preis-und Qualitätsvergleich der unterschiedlichen Marken ausgeführt werden.

Käufer im Fachhandel vor Ort können diesbezüglich eine ausführliche kostenfreie Beratung in Anspruch nehmen.

Wird das Öl im Internet bestellt, sollte immer auf die Nachhaltigkeit des Produkts geachtet werden. Bei vielen Produzenten sind diesbezüglich Kennzeichnungen auf der Verpackung angebracht.

Letztendlich sollte allerdings nicht nur auf den Preis geachtet werden, sondern vor allem auf die Güte und die positiven Eigenschaften des Produkts.

Wer in Ruhe solch einen Vergleich ausführt, wird sich wundern wie viel Geld man auch hier einsparen kann.

Bei allen Artikeln, sollte auch hier das Preis-und Leistungsverhältnis stimmen.

Sparsamer Umgang mit Kokosöl schont außerdem die Umwelt.

Bild: @ depositphotos.com / VadimVasenin

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Redaktion

Hier schreibt die Redaktion von www.kokosnusswasser.de
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