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Kokoserde – eine umweltfreundliche Alternative

Kokoserde

Selbst wenn draußen noch Schnee liegt, beginnen viele Hobbygärtner bereits mit der Planung, wie der Garten oder die Fensterbank im Frühling zu bepflanzen sind. Immer mehr Freizeitgärtner greifen dabei zur Kokoserde, eine umweltfreundliche Alternative zur bekannten, handelsüblichen Torferde. Kokoserde, die nicht gedüngt ist, ist eine rein organische Erde für die Aussaat, die allen Blumen und Pflanzen einen perfekten Start möglich macht. Kokossubstrat kann in Blumenkästen ebenso zum Einsatz kommen wie auch in Pflanzenkübeln, in Blumentöpfen und im Gartenbeet. Kokoserde als immer pflegeleichtes Basissubstrat punktet mit vielen Vorteilen, es macht das Schleppen von schweren Säcken mit Blumenerde überflüssig.

Was macht Kokoserde so besonders?

Jedes Jahr gehen riesige Mengen an Blumenerde über den Ladentisch, die vielfältige Verwendung finden. Die einen brauchen sie als Erde für die Anzucht von Pflanzen, die anderen, weil sie ihre Kübelpflanzen aus dem Wintergarten umtopfen möchten. Die Erde landet in Blumenkästen und zur Verbesserung des Bodens auch im Garten. Ganz gleich, ob die Erde günstig oder teuer war, sie besteht in der Regel zum größten Teil aus klassischem Torf.

Kokoserde entsteht aus den Fasern der Kokoshülle und falls es sich um ein qualitativ hochwertiges Produkt handelt, dann besteht die Erde aus organischem Humus, der zunächst getrocknet und anschließend in Form von Briketts gepresst wird. Ein solches Brikett oder ein Ziegel haben ein Gewicht von rund 600 Gramm. Wenn dazu acht bis neun Liter warmes Wasser gegeben werden, entsteht Kokoserde. Als Erde für die Anzucht oder die Aussaat ist diese etwas andere Erde sofort gebrauchsfertig.

Der Umwelt zuliebe

Es sind die Hochmoorlandschaften, die massiv unter dem Abbau von Torf leiden müssen. Allein in Deutschland sind es jedes Jahr mehr als acht Millionen Kubikmeter Torf aus den Hochmooren in Norddeutschland, die in Blumenkästen und Blumentöpfen verschwinden. Mit dem Torf gehen wichtige Lebensräume für viele Tiere und Pflanzen unwiederbringlich verloren. Das Moor hat zudem noch eine andere wichtige Funktion: Es dient als eine Art Speicher für C02. Wird es trockengelegt, dann entweichen die gefährlichen Treibhausgase in die Atmosphäre, was wiederum zur Beschleunigung des Klimawandels beiträgt. Weltweit sind drei Prozent der Erde mit Mooren bedeckt, aber diese Moore speichern so viel C02 wie die komplette Vegetation der Erde. Kokoserde zu nutzen, ist also in jedem Fall der richtige Schritt in Richtung gesunde Umwelt und gutes Klima.

Welche Vorteile hat Kokoserde?

Kokoserde ist nicht nur eine gesunde und umweltfreundliche Alternative zum herkömmlichen Torf, die Erde aus den Tropen hat auch eine Menge Vorteile:

Keine Unkrautsamen oder Schädlinge

Bei der Herstellung ist es üblich, die Kokosfasern mit der Hilfe von großer Hitze zu sterilisieren. Damit enthält die Kokoserde weder unerwünschte Organismen oder Samen. Das ist ideal für eine Aussaaterde, auch für die Verwendung als Blumenerde ist es sinnvoll. In der normalen Garten- und Pflanzerde hingegen tummeln sich jede Menge ungebetene Gäste, die sich aber erst nach etwa vier Wochen bemerkbar machen. Besonders oft kommen kleine weiße Fliegen vor, die sich rasend schnell ausbreiten. Diese Gefahr besteht bei Kokoserde nicht.

Resistent gegen Schimmel

Da Kokoserde frei von Schädlingen wie beispielsweise Pilzen ist, kann sie auch nicht schimmeln. Das ist immer dann wichtig, wenn die Erde für die Anzucht oder die Aussaat benutzt wird. Vor allem bei Samen, die eine lange Zeit zum Keimen benötigen, ist die Erde aus der Kokosfaser eine sehr gute Wahl. Normale Blumenerde schimmelt bei einer langen Keimdauer schnell, mit Kokoserde ist das kein Thema.

Eine gute Belüftung der Wurzeln

Kokoserde entsteht durch die Zugabe von Wasser, was der Erde erst ihre lockere Struktur verleiht. Auch die Wurzeln können von dieser besonderen Struktur profitieren, denn sie sind immer perfekt belüftet. Kommt viel Sauerstoff an die Wurzeln, dann wachsen die Pflanzen und Blumen umso besser. Die Struktur der Erde aus Kokosfasern bleibt stets stabil, was die Erde gießfest macht. Die Fasern der Pflanzen behalten ihre Struktur und das überschüssige Wasser kann leichter abfließen. Ein weiterer Vorteil ist zudem, dass sich die Erde auch bei häufigem Gießen nicht verdichten kann.

Einfach zu transportieren


Getrocknet und zu Ziegeln oder Briketts gepresst, lässt sich die besondere Erde immer einfach und leicht transportieren. Durch ihre gefällige Form können die Briketts zudem lange sicher gelagert werden, ohne allzu viel Platz wegzunehmen.

Weniger gießen

Die Fasern der Kokosnuss haben eine ganz besondere Zellstruktur und sind deshalb in der Lage, mit dem Wasser viele Nährstoffe aufzunehmen. Diese Nährstoffe gelangen gleichmäßig in die Wurzeln der Pflanzen und das bedeutet, dass sie weniger Wasser brauchen. Sollte eine Pflanze einmal vollständig ausgetrocknet sein, dann stellt eine „Wiederbelebung“ kein Problem dar. Anders als bei Torf nimmt die Erde aus Kokosfasern das Wasser sehr gut auf und ist nicht wasserabweisend.

Kokoserde – die optimale Blumenerde

Die besondere Erde aus den Fasern der Kokosnuss ist nicht nur ideal, wenn es um die Anzucht geht, auch als Blumenerde ist sie eine gute Wahl. Die jungen Pflanzen kommen zusammen mit normalem flüssigen Dünger in einen Topf, in dem sich bereits der in Wasser eingeweichte Humusziegel befindet. Einen speziellen Dünger für die Kokoserde braucht es nicht, da die Fasern der Kokosnuss steril sind und keine Mikroorganismen enthält. Für große Kübelpflanzen ist ein Mischverhältnis aus 50 Prozent normaler, aber hochwertiger Blumenerde und 50 Prozent Kokoserde optimal. Durch diese Mischung bekommen die Pflanzen ein immer lockeres Pflanzsubstrat, was Wasser sehr gut speichern kann. Ebenso ideal ist Kokoserde für das Umtopfen junger Pflanzen, wenn sie acht bis zehn Zentimeter groß sind. Sollte sich beim Umtopfen zeigen, dass der Keimling nicht mehr richtig wächst, dann ist es eine gute Idee, einen Bio-Dünger ins Gießwasser zu geben.

Fazit

Nicht jeder hat den berühmten „grünen Daumen“. Wer Freude an blühenden Pflanzen, aber wenig Geschick beim Umgang mit diesen Pflanzen hat, sollte sein Glück mit der Erde aus Kokosfasern versuchen. Die Erde, die zu praktischen Ziegeln oder Briketts gepresst wird, ist eine sehr gute Alternative zur herkömmlichen Gartenerde. Die exotische Erde lässt sich problemlos für die Anzucht und die Aussaat im Garten oder auf dem Balkon verwenden. Des Weiteren schont die Erde aus Kokosfasern die Umwelt, da in den Hochmooren kein Torf mehr abgebaut wird. Gemischt mit klassischer Blumenerde ist sie perfekt für alle Pflanzen, die in Kästen, Töpfen oder Kübeln wachsen.

Bild: @ depositphotos.com / sablinstanislav

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Redaktion

Hier schreibt die Redaktion von www.kokosnusswasser.de
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