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Ist Kokoszucker eine gute Wahl für die Weihnachtsbäckerei?

Ist Kokoszucker eine gute Wahl für die Weihnachtsbäckerei

Kokoszucker zum Backen

Kokoszucker ist der neue Star unter den alternativen Möglichkeiten, um Speisen zu süßen. Besonders reich an Mineralstoffen und mit einem sehr niedrigen glykämischen Index ausgestattet, gilt der Kokosblütenzucker als sehr gesund. Aber ist der Zucker aus der Kokosblüte tatsächlich eine gute Alternative und lassen sich mit diesem Zucker leckere Plätzchen backen? Viele verzichten auf die weihnachtlichen Naschereien, weil sie eine Menge Kalorien mitbringen. Vielleicht kann Kokoszucker daran etwas ändern und das Naschen mit gutem Gewissen möglich machen.

Wie wird Kokoszucker gewonnen?

Die Kokosnuss ist sehr ergiebig. Vom Fruchtfleisch über das Kokoswasser und die Blüte bis hin zu den Fasern, lässt sich fast alles verwerten. Der Lieferant für den Kokoszucker ist die Kokosblüte. Dazu schneidet man die Blüten auf und fängt dann den Saft auf. Anschließend muss der Saft durch ein Sieb laufen und wird in der Regel über offenem Feuer so lange gekocht, bis er sich in Sirup verwandelt hat. Die Masse wird eingedickt, bis der Sirup kristallisiert. Ist die Masse ausgekühlt, verwandelt sie sich in Kokoszucker, der zum Abschluss gemahlen wird. Der Geschmack des Zuckers erinnert an Karamell, er schmeckt oder riecht kaum noch nach Kokos. Was diesen Zucker so besonders macht, ist sein niedriger Schmelzpunkt, er zergeht sofort auf der Zunge. Für Desserts, aber auch für Cocktails oder süße Heißgetränke ist Kokoszucker daher eine gute Wahl. Aber wie sieht es mit der Weihnachtsbäckerei aus?

Besser als klassischer Zucker?

Butterplätzchen und Zimtsterne, Kokosmakronen und Vanillekringel – die Liste der leckeren Weihnachtsplätzchen ist lang und mit Kokoszucker gibt es die Plätzchen in einer ganz neuen Variante. Kommt Kokoszucker statt normalem raffinierten Haushaltszucker in den Teig, kann das Gebäck schnell sehr süß sein. Wer noch nie mit Kokoszucker gebacken hat und noch kein Gefühl dafür hat, sollte mit dem besonderen Zucker etwas sparsamer umgehen. Das gilt vor allem für die weihnachtlichen Naschereien, die viel Zucker im Rezept haben. Hier gilt beim Einsatz von Kokoszucker: Weniger ist mehr. Da Kokoszucker einen niedrigen Schmelzpunkt hat, verwandelt er sich schnell in Sirup, was das Backen nicht unbedingt einfach macht.

Ist Kokoszucker für Diabetiker geeignet?

Kokoszucker hat einen niedrigen glykämischen Wert und das heißt, der Blutzucker schießt nach dem Genuss von Kokoszucker nicht in ungeahnte Höhen. Das ist vorteilhaft für alle, die unter Diabetes leiden und penibel genau auf ihren Blutzuckerspiegel achten müssen. Leider gibt es bis heute nur wenige aussagekräftigen Studien zum Thema Kokoszucker und Diabetes. Daher empfiehlt die amerikanische Diabetes Association, Kokoszucker wie normalen Haushaltszucker zu behandeln und zu berechnen. Ein Freifahrtschein, sich auf das weihnachtliche Gebäck zu stürzen, ist Kokoszucker nicht. Auch wer auf die Figur achtet, sollte mit den Naschereien vorsichtig sein.

Fazit

Kokoszucker ist beliebt, auch weil es sich um eine exotische Sorte des Zuckers handelt. Der Zucker aus der Kokosblüte hat ein wunderbares Aroma und schmeckt herrlich nach Karamell. Aber er ist nicht mehr und nicht weniger gesund als raffinierter weißer Haushaltszucker. Zum Backen ist Kokoszucker zwar geeignet, jedoch ist er ziemlich teuer. Wer noch nie mit diesem Zucker gebacken hat, sollte eher vorsichtig mit ihm umgehen. Für süße Nachspeisen und heiße Getränke hingegen ist der Zucker perfekt.

Bild: @ depositphotos.com / sbworld7

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