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Ist Kokosmilch die gesündere Milch?

Ist Kokosmilch die gesündere Milch

Ist Kokosmilch gesünder als Kuhmilch?

Die aus dem Fruchtfleisch der Kokosmilch hergestellte Milch ist nicht im Milchregal, sondern meist unter den asiatischen Lebensmitteln zu finden. Das mag daran liegen, dass Kokosmilch überwiegend aus Asien kommt und dort in vielfacher Form verwendet wird. Ist Kokosmilch die gesündere Milch oder trinken die Menschen in vielen asiatischen Ländern diese Milch, weil andere Milchsorten unbekannt sind? In Europa kommt Kokosmilch weniger beim Kochen oder Backen zur Anwendung, sie hat sich vor allem als Zutat für Cocktails wie beispielsweise einer Pina Colada einen Namen gemacht.


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Wie gesund ist Kokosmilch?

In vielen tropischen Ländern gehört Kokosmilch zu den Grundnahrungsmitteln und gilt als sehr gesund. Schon in den 1980er Jahren gab es zum Thema Gesundheit und Kokosmilch eine Studie aus Schweden, die weltweit für Aufsehen gesorgt hat. Für die Studie reisten die Wissenschaftler auf die Insel Kitava in Papua-Neuguinea. Auf dieser kleinen Insel ernähren sich die Menschen beinahe ausschließlich von den Produkten der Kokosnuss. Krankheiten wie Alzheimer, Demenz, Herzprobleme oder Kreislaufstörungen sind den Bewohnern der Insel fremd. Dort sterben die Menschen entweder an Altersschwäche oder sie kommen bei Unfällen ums Leben. Krankheiten, die wir in den Industrienationen der westlichen Welt kennen, sind auf Kitava vollkommen unbekannt.

Zweierlei Kokosmilch

Viele verwechseln Kokoswasser mit Kokosmilch, aber beide sind grundverschieden. Die Kokosmilch ist kein natürliches Produkt der Kokosnuss wie das Kokoswasser, die Herstellung der Milch erfolgt entweder maschinell oder per Hand. Dazu wird das Fruchtfleisch aus der Nuss gelöst und dann zermahlen. Das passiert mit einer Presse oder mit der Hilfe eines Baumwolltuchs. Die Flüssigkeit, die beim Pressen des Fruchtfleischs austritt, ist die Kokosmilch. Unterschieden wird die Milch der Kokosnuss in die erste und die zweite Milch. Die erste Milch ist praktisch die reine Milch, die ohne fremde Zutaten auskommt und einen sehr hohen Fettgehalt hat. Um die zweite Kokosmilch herzustellen, ist Wasser erforderlich, auch die Kokosraspeln finden dabei ein zweites Mal Verwendung. Die Masse wird mit Wasser versetzt, ein weiteres Mal durchgeknetet und anschließend noch einmal ausgepresst. Die so entstandene Kokosmilch ist deutlich dünnflüssiger und lange nicht so fett.

Kuhmilch vs. Kokosmilch

Ist Kokosmilch die gesündere Milch im Vergleich zur Kuhmilch? Wie gesund oder ungesund Kuhmilch ist, darüber streiten sich bis heute die Ernährungswissenschaftler. Veganer lehnen die Milch der Kuh strikt ab, da Kühe, die viel Milch geben, alle drei Monate befruchtet werden und kalben. „Hochleistungskühe“ sind auf diese Weise bereits nach drei Lebensjahren „verbraucht“ und müssen zum Schlachthof. Die Milch der Kuh besteht zu 87 Prozent aus Wasser, nur knapp vier Prozent sind Milchfett. In der Milch sind drei Prozent Eiweiß und fünf Prozent Kohlenhydrate zu finden. Kokosmilch besteht aus 21 Prozent Fett, zwei Prozent Eiweiß und drei Prozent Kohlenhydraten. Was den Fettgehalt angeht, ist die Kokosmilch unschlagbar. Auch Kuhmilch ist gesund, vor allem, wenn es sich um Vollmilch handelt. Unschlagbar ist Kuhmilch, wenn es um den Preis geht, keine Milch ist günstiger. Das geht jedoch zulasten der Milchbauern, die für ihre aufwendige Arbeit kaum noch ausreichend Geld bekommen. Übrigens, in der Hitparade der tierischen Milchsorten liegt die Kuhmilch unangefochten auf dem ersten Platz, vor der Schafs- und Ziegenmilch. An vierter Stelle liegt die Stutenmilch.

Wie gesund ist Hafermilch?

Hafermilch ist streng genommen keine richtige Milch. Die EU bezeichnet die Getreidemilch lediglich als Milchersatz. Für Menschen, die unter einer Laktoseintoleranz leiden, ist Hafermilch eine sehr gute Alternative, denn diese Milch enthält keine Laktose. Ideal ist Hafermilch auch für alle, die abnehmen möchten, denn die Milch aus Getreide enthält lediglich 1,5 Prozent Fett, ein Prozent Eiweiß und 6,5 Prozent Kohlenhydrate. Hafermilch ist im Gegensatz zur gehaltvollen Kokosmilch mit Vorsicht zu genießen. Die Hafermilch aus dem Supermarkt wird sehr häufig mit Öl, Verdickungsmitteln, Zucker und mit Konservierungsmitteln gestreckt, was auch den hohen Preis dieser Milch erklärt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte Hafermilch selbst herstellen, und zwar aus Haferflocken, Wasser, Salz und Zucker.

Mandelmilch – beliebt bei Veganern

Schon im Mittelalter tranken die Menschen Mandelmilch, eine fettarme wohlschmeckende Milch, die bis heute vor allem im Mittelmeerraum sehr beliebt ist. Ursprünglich kommt Mandelmilch aus dem Orient und kam mit den Mauren zuerst nach Spanien. Damals war die pflanzliche Milch ein beliebtes Getränk während der Fastenzeit. Heute steht sie zusammen mit Kokosmilch und Reismilch vor allem bei Veganern hoch im Kurs. Auch wer unter Laktoseintoleranz leidet, kann Mandelmilch bedenkenlos trinken. In Sizilien gehört die „Latte di Mandorla“ zum Alltag, aber auch in Apulien und Kalabrien ist die Milch aus Mandeln sehr beliebt. Im Vergleich zur Kokosmilch ist Mandelmilch fettarm und bringt es nur auf 1,1 Prozent Fett. Zudem enthalten 100 Milliliter Mandelmilch drei Prozent Kohlenhydrate und 0,5 Prozent Eiweiß. Die leckere Milch mit dem nussigen Aroma hat jedoch jede Menge Mineralstoffe und Vitamine.

Kokosmilch – die gesunde Alternative

Ist Kokosmilch die gesündeste Milch oder gibt es Milchsorten, die der Milch aus der Kokosnuss den Rang ablaufen? Kokosmilch ist nicht ungesund, aber wer auf die schlanke Linie achten muss, der sollte von zu viel Kokosmilch absehen. Wenn es um den Fettgehalt geht, ist die Kokosmilch kaum zu schlagen. Für Veganer ist sie eine Alternative, ebenso wie Milch aus Soja, Reis, Getreide oder Mandeln. Einer der Nachteile der Kokosmilch ist ihre schlechte Ökobilanz, denn Kokosnüssen wachsen nun mal nur in den Tropen. Die Milch wird an Ort und Stelle gepresst, dann nach Europa geschickt und hier verkauft. Der weite Weg, den die Milch bewältigen muss, schlägt sich auch im Preis nieder, denn Kokosmilch ist nicht eben günstig. Heimische Getreidemilch aus Dinkel oder Hafer ist eine Möglichkeit, um Milch mit einer guten Ökobilanz zu trinken. Allerdings sind die Milchsorten aus Getreide lange nicht so gehaltvoll wie die exotische Kokosmilch.

Fazit

Kokosmilch zu trinken ist mehr als nur ein Trend, Kokosmilch ist eine gesunde Alternative zur Kuhmilch. Zwar ist die Milch aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss nicht eben fettarm, aber sie ist reich an Zink, Mangan, Selen, Schwefel, Jod und Kupfer. Auch mit Vitaminen geizt diese Milch nicht, denn neben den Vitaminen B1, 2, 3, 4 und 6 sind auch die Vitamine C und E vertreten. Wer allerdings auf die schlanke Linie achten muss, sollte nicht mehr als 60 Milliliter Kokosmilch am Tag trinken.

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Bild: @ depositphotos.com / belchonock

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