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Ist Kokos-Öl wirklich böse?

Ist Kokos-Öl wirklich böse

Kokos-ÖL schlecht?

Karin Michels ist Professorin an der renommierten Harvard Universität in den USA und sie behauptet: Kokos-Öl ist böse. Frau Michels geht noch weiter, in einem Video erklärt sie, dass das Öl aus der Kokosnuss überhaupt keinen gesunden Effekt für den Körper hat, vielmehr ist Kokos-Öl „das reinste Gift“. Karin Michels ist Direktorin des Instituts für Prävention und Tumorepidemiologie und ist bekannt dafür, dass sie von sogenannten Superfoods nichts hält. Michels sagt: Alles, was für eine gesunde Ernährung benötigt wird, wächst vor der Haustür, exotische Nahrungsmittel braucht kein Mensch. Hat sie vielleicht recht?


Warum ist Kokos-Öl so schlecht?

Wenn es nach Professorin Michels geht, reichen frisches Gemüse und Obst vom Markt vollkommen aus, um gesund zu leben. Es braucht keine Chiasamen, Leinsamen tut es auch. Leinöl und Fischöl ersetzen das Kokos-Öl, beide haben reichlich Omega-3-Fettsäuren. Frau Michels kann mit Avocados nichts anfangen, aber besonders hasst sie Kokos-Öl. Das Öl enthält 92 Prozent gesättigte Fettsäuren, keine Ballaststoffe und auch kein Cholesterin, nur wenige Vitamine und Mineralien. Die enthalten Mengen sind so minimal, dass sie auf die Gesundheit keinen Einfluss haben. Die Mythen, die sich um das Öl ranken, dass es beispielsweise weniger dick macht und antibakteriell wirkt, sind Märchen, sagt die Wissenschaftlerin aus den USA.

Keine Studien

In einem Statement für das Universitätsklinikum Freiburg sagt Karin Michels: „Die Kokosnuss ist gefährlicher als Schweineschmalz“. Es verklebt die Herzkranzgefäße und erhöht das Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben. Zudem gibt es keine Studien darüber, dass Kokos-Öl eine positive Wirkung auf den Körper hat. Schuld am Hype um das Kokos-Öl sind laut Karin Michels die Bio-Läden und die Reformhäuser, die zwar nicht aus Gier, wohl aber mit Ignoranz der Gesellschaft schaden. Diese harsche Kritik bleibt nicht ohne Reaktion. Der Gegenwind, den die Professorin jetzt bekommt, bläst heftig. Ihre Kritiker werfen ihr vor, allem ihre gefährliche Nähe zur „American Heart Association“ vor. Die Gesellschaft hat einen denkbar schlechten Ruf, da sie mit zweifelhaften Sponsoren zusammenarbeitet und wegen systematischen Fehlinformationen immer wieder im Fokus steht.

Keine Beweise

Populistisch nennen Mediziner, Sportler und Ernährungswissenschaftler die Aussagen von Karin Michels. Sie, die von fehlenden Studien spricht, hat ebenfalls keine Beweise für ihre Thesen. Nach Meinung von Ernährungsexperten steckt hinter der Hetze die AHA, die „American Heart Association“, zu deren Hauptsponsoren die Pharmaindustrie gehört. Sollte sich herausstellen, dass Kokos-Öl eine heilsame Wirkung für den menschlichen Organismus hat, dann kommen vielleicht viele Menschen auf die Idee, weniger Tabletten und mehr Kokos-Öl zu verwenden. Das wiederum bedeutet Einbußen für die Pharmaindustrie, die damit ein gesteigertes Interesse an schlechter Publicity des Kokos-Öls hat.

Fazit

Was bei der ganzen Geschichte ein wenig merkwürdig erscheint, ist die Tatsache, dass die AHA vielleicht über Karin Michels versucht, Kokos-Öl schlecht zu machen. Auf der anderen Seite kämpft sie aber seit Jahren um die Patentrechte für die MCTs, die mittelkettigen gesättigten Fettsäuren, die im Kokos-Öl enthalten sind. Diese Fettsäuren sollen in neuen Medikamenten zum Einsatz kommen. Das ist ein großer Widerspruch, denn angeblich sind die Inhaltsstoffe aus dem Kokos-Öl gesundheitsschädlich und nach Aussage von Professorin Michels das pure Gift. Wenn die Pharmaindustrie daran so viel Interesse hat, kann es allem Anschein nach so schlecht nicht sein.

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Bild: @ depositphotos.com / belchonock

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