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Hilft Kokosöl bei Zahnfleischentzündungen?

Hilft Kokosöl bei Zahnfleischentzündungen?

Kokosöl bei Zahnfleischentzündungen

Eine Zahnfleischentzündung ist nicht nur unangenehm und schmerzhaft, sie kann auch fatale Folgen haben. Falls beim Putzen der Zähne plötzlich Schmerzen auftreten oder sich Blut unter den Zahnpastaschaum mischt, lässt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es sich um eine Zahnfleischentzündung handelt. Diese Entzündung ist zwar temporär, aber sie bedarf einer Behandlung. Wer zu einem erfolgreichen Hausmittel greifen möchte, sollte seine Zahnfleischentzündung mit Kokosöl behandeln, das verspricht eine schnelle und unkomplizierte Heilung.

Mit Kokosöl gegen Bakterien

Wenn der Mund von innen sauber und hygienisch ist, hat eine Zahnfleischentzündung keine Chance. Natürlich lässt sich der Mund nicht immer sauber und hygienisch halten, gerade die Mundhöhle ist eine Brutstätte für Bakterien aller Art. Das liegt vor allem daran, dass in der Mundhöhle für Krankheitserreger ideale Bedingungen herrschen: Es ist dunkel, feucht und warm. In diesem Klima können sich die Bakterien ungestört vermehren und schließlich eine Zahnfleischentzündung auslösen. Kokosöl enthält Laurinsäure und diese Säure ist ein effektiver Gegner für alle Bakterien und andere Krankheitserreger. Zahnpflege mit Kokosöl ist ein bekanntes Hausmittel, das mit seiner Laurinsäure in die Zellen der Bakterien eindringt und sie anschließend zerstört. Laurinsäure ist auch ein Bestandteil der Muttermilch, deren heilsame Wirkung nicht nur von Wissenschaftlern und Hebammen bestätigt wird.

Die Mundflora erhalten

Die sogenannte Mundflora ist wie die Darmflora sehr empfindlich. Wird sie gestört oder sogar verletzt, kann das gesundheitliche Folgen haben. Kokosöl hilft nicht nur dabei, die schädlichen Bakterien zu zerstören, das Öl sorgt auch dafür, dass das Gleichgewicht der Mundflora erhalten bleibt. Das ist die beste Voraussetzung, damit eine Zahnfleischentzündung erst gar nicht entsteht. Zahnärzte empfehlen Patienten, die oft mit Zahnfleischentzündungen zu kämpfen haben, regelmäßige Spülungen mit Kokosöl. Damit kann man nicht nur eine Entzündung des Zahnfleisches verhindern, sondern auch aktiv der Karies vorbeugen. Das sogenannte Ölziehen gehört zu den ältesten Methoden, um die Zähne zu reinigen und das Innere des Mundes zu pflegen.

Wie funktioniert die Mundspülung mit Kokosöl?

Wer das Ölziehen regelmäßig anwenden möchte, nimmt einfach einen Teelöffel Kokosöl in den Mund und zieht das Öl mindestens fünf bis zehn Minuten kräftig hin und her durch den Mund. Das mag am Anfang vielleicht ein wenig gewöhnungsbedürftig sein, aber da Kokosöl einen guten Geschmack hat, klappt es recht schnell. Gurgeln mit gesundem Kokosöl ist ebenfalls möglich, vor allem während der Erkältungszeit im Winter. Im Rachenraum setzen sich genauso gerne alle möglichen Krankheitserreger fest, die das Kokosöl schnell wieder vertreibt. Das Ölziehen zweimal in der Woche bietet einen guten Schutz für den Rachen, die Zähne und vor allem für das sensible Zahnfleisch.

Fazit

Sollte sich auch nach der Behandlung mit dem Kokosöl die Zahnfleischentzündung nicht bessern, ist es Zeit, einen Zahnarzt aufzusuchen. Wichtig ist, dass die Entzündung des Zahnfleisches immer richtig und vollständig ausheilt. Wenn das nicht der Fall ist, kann sich schnell eine Parodontitis entwickeln, die im schlimmsten Fall dazu führt, dass ein Zahn verloren geht. Das sollte niemand riskieren, denn gesunde Zähne sollten auch im hohen Alter noch eine Selbstverständlichkeit sein. Als Hausmittel und außerdem als Prophylaxe gegen Karies und Zahnfleischentzündungen ist Kokosöl immer eine gute Wahl.

Bild: @ depositphotos.com / 5PH

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Hier schreibt die Redaktion von www.kokosnusswasser.de
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