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Gibt es eine Kokos-Allergie?

Gibt es eine Kokos-Allergie

Kokos-Allergie

Gibt es tatsächlich eine Allergie gegen Kokosmilch, Kokosflocken und Kokoswasser? Diese Allergie gibt es, wenn auch eher selten. Neben der direkten Kokos-Allergie gibt es auch noch sogenannte Kreuzallergien. Ursache ist dabei nicht der Verzehr von Kokosnüssen, sondern es sind Kosmetikprodukte, in denen Kokos enthalten ist. Es ist jedoch nur eine kleine Gruppe von Menschen, die mit der Kokosnuss Probleme bekommen können, häufig sind es diejenigen, die auch allergisch auf andere Nüsse wie Haselnüsse, Erdnüsse oder Walnüsse reagieren. Diese Allergiker entwickeln häufig eine Kreuzallergie zu Kokosnüssen.


Die vielseitige Nuss

„Cocos nucifera“, so heißt die Kokosnuss mit botanischem Namen. Sie ist die Frucht der Kokospalme und es gibt sie seit mehr als 3000 Jahren. Die Kokosnuss ist die einzige ihrer Art und sie ist heute der Lieferant für mehr als acht Prozent des Pflanzenöls, das auf dieser Welt gebraucht wird. Das Wort Kokos stammt von den Portugiesen und es bedeutet so viel wie Beere oder auch Kern. Es sind die hohen Kokospalmen, die sich im Wind wiegen, die das Bild von einem tropischen Paradies bestimmen. Tatsächlich stammen die meisten Kokosnüsse, die nach Deutschland kommen, von Plantagen in Sri Lanka und den Philippinen. Aus dem weißen Fruchtfleisch wird Öl produziert, das wiederum zu Kokosfett verarbeitet wird. In den Tropen ersetzt das Kokoswasser das Trinkwasser und daher ist es für die alltägliche Versorgung sehr wichtig. Die Kokosmilch wird entweder frisch getrunken oder dient als Grundlage für die Herstellung von Arrak.

Die Kokosnuss im Alltag

Mittlerweile sind das Fleisch, die Milch und das Wasser der Kokosnuss mehr als nur ein exotisches Produkt aus den Tropen. Die Kokosnuss hat schon lange ihren Platz im Alltag gefunden, und zwar in der Küche ebenso wie in der Kosmetik. Immer mehr Pflegeprodukte enthalten Zutaten aus der Kokosnuss. Es gibt Cremes und Shampoos, Lotionen und Seifen mit Kokosmilch oder mit Kokosfett, die die Haut geschmeidig machen. Nicht nur in der asiatischen Küche gehört die Kokosnuss dazu, auch in der europäischen Küche spielen Kokosflocken eine immer größere Rolle. Kokos schmeckt im Dessert und als Zutat für den Kuchen, als essbare Dekoration auf der Torte und auch Tee und feine Kekse bekommen durch die Kokosnuss ein wunderbares Aroma. Für alle, die auf Kokosnüsse allergisch reagieren, ist es schwieriger geworden, Produkte zu finden, in denen nichts aus der Kokosnuss enthalten ist.

Eine Allergie, die Zeit braucht

Eine Kokosnuss-Allergie zeigt sich nicht sofort nach dem Genuss von Kokosfleisch oder Kokosmilch. Meist braucht diese Allergie eine gewisse Anlaufzeit, sie entsteht nicht über Nacht. Das Immunsystem entwickelt zunächst Abwehrstoffe gegen die Allergene. Wenn das nicht mehr gelingt, kommt es zu den typischen Symptomen. Diese Symptome äußern sich sowohl nach oralem Kontakt durch das Trinken oder Essen von Kokosmilch und Kokosflocken als auch durch Hautkontakt mit Pflegeprodukten. Nicht jeder Kokosnuss-Allergie ist gleich stark ausgeprägt. Es gibt Betroffene, die reagieren lediglich mit einem leichten Ausschlag, wenn sie Kokosmilch trinken oder Kokosflocken essen. Bei anderen ist die Allergie jedoch ausgeprägter und entsprechend stark sind dann die Symptome.

Wie macht sich eine Kokosnuss-Allergie bemerkbar?

Im Grunde ähnelt eine Allergie gegen Kokosnüsse einer Lebensmittelallergie. Zu den besonders häufig auftretenden Symptomen gehören:

  • Pickel und Pusteln
  • Ekzeme
  • Rötungen der Haut
  • Jucken
  • Hautschuppungen
  • Ein extrem trockener Mund
  • Angeschwollene Schleimhäute in Rachen und Mund
  • Magen- und Darmprobleme
  • Erbrechen

Falls es nach dem Genuss von Kokosmilch, Kokoswasser oder dem Fruchtfleisch zu den genannten Symptomen kommt, dann ist es wichtig, so schnell wie möglich einen Arzt aufzusuchen. Der Arzt macht einen sogenannten Pricktest, um die Kokosnuss-Allergie nachweisen zu können. Bei diesem Test ritzt der Arzt die Haut leicht ein, beispielsweise am Unterarm und trägt anschließend das Allergen auf die Haut auf. Kommt es zu Reaktionen, dann steht schnell fest, dass eine Allergie gegen Kokosnüsse vorliegt.

Welche Lebensmittel enthalten Kokos?

Kokosmilch und vor allem das Fruchtfleisch der Kokosnuss schmecken sehr lecker. Nicht weiter verwunderlich ist daher, dass es immer mehr Lebensmittel gibt, die Kokos enthalten. In Plätzchen, Kuchen und Torten hat sich das Kokosaroma einen guten Namen gemacht, auch in der asiatischen Küche, in Soßen und Currys ist Kokos unverzichtbar. Schokoriegel enthalten Kokosfruchtfleisch und wer an der Bar einen „Batida de Coco“ bestellt, der bekommt einen köstlichen Cocktail mit Kokosmilch und Rum. Das Fett, das aus dem Fleisch der Kokosnuss hergestellt wird, ist in vielen Gerichten zu finden. Es wird gerne zum Braten und zum Frittieren genutzt, da das exotische Aroma den Speisen eine ganz besondere Note verleiht. Menschen, die allergisch auf Kokos reagieren, sollten beim Einkauf die Inhaltsliste der Produkte genau studieren und bei einem Besuch im indischen oder chinesischen Restaurant fragen, ob ein bestimmtes Gericht Kokos enthält.

Vorsicht bei Pflegeprodukten

Allergiker reagieren nicht nur auf Kokos, wenn sie es essen oder trinken, die Allergie zeigt sich auch durch einen Kontakt mit der Haut. Pflegeprodukte, die Kokos enthalten, müssen Allergiker meiden, selbst wenn es nur um eine einfache Handcreme geht. Erfrischungstücher mit Kokosaroma können für Menschen, die allergisch reagieren, gleichermaßen gefährlich sein. Auch hier gilt, die Liste der Inhaltsstoffe durchlesen, dann kann nichts passieren. Wer beruflich mit Lebensmitteln oder Pflegeprodukten zu tun hat, die Kokos enthalten, muss bei der Arbeit Handschuhe und Schutzkleidung tragen.

Wie wird die Allergie behandelt?

Eine Kokosnuss-Allergie lässt sich relativ gut und auch problemlos behandeln. Kommt es zu einem unfreiwilligen Kontakt, ist eine Salbe, die Kortison enthält, ein bewährtes Mittel. Auf die Haut aufgetragen, verschwinden die Symptome meist nach kurzer Zeit wieder. Kommt es zu einer allergischen Reaktion nach dem Genuss von kokoshaltigen Lebensmitteln, dann hilft ein Antiallergikum, die Symptome zu unterdrücken. Wenn die Symptome stark sind und kein Mittel zur Hand ist, sollte man einen Arzt oder die Notaufnahme eines Krankenhauses aufsuchen. Viele Allergiemedikamente sind frei in der Apotheke erhältlich und benötigen kein Rezept vom Arzt.

Fazit

Kaum eine Frucht ist so vielseitig wie die Kokosnuss. Fast alles an dieser Nuss, die streng genommen gar keine ist, findet Verwendung. Selbst aus den Schalen und den Fasern lassen sich noch dekorative Dinge herstellen. Das köstliche Fruchtfleisch und die leckere Kokosmilch kann aber nicht jeder vertragen. Auch wenn diese Form der Allergie selten auftritt, die Betroffenen müssen auf die gesunden und pflegenden Produkte aus der Kokosnuss leider verzichten.

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Bild: @ depositphotos.com / alexraths

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