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Backen mit den Köstlichkeiten der Kokosnuss

Backen mit den Köstlichkeiten der Kokosnuss

Backen mit Kokos

Kokospalmen, die sich im warmen Wind der Tropen wiegen – sie sind das Symbol für paradiesische Traumstrände weltweit. Die Nüsse, die an diesen Palmen wachsen (und die streng genommen gar keine Nüsse sind), liefern viele leckere Zutaten zum Backen. Kokosmehl und Kokosmilch, Kokoswasser, Kokosöl und vor allem Kokoszucker sind die Zutaten für leckere Backwaren, die besonders in der Weihnachtszeit sehr beliebt sind.

Der Baum des Himmels

Die Menschen in vielen tropischen Ländern nennen die Kokospalme den „Baum des Himmels“. Den Beinamen hat die Palme aber nicht, weil sie so hoch in den Himmel ragt, sondern weil die Kokosnuss so viele wichtige Nahrungsmittel hervorbringt. Kokoswasser, die leicht süßlich schmeckende Flüssigkeit der Kokosnuss, ist längst zum Trendgetränk geworden und Kokosöl ist Bestandteil von vielen kosmetischen Produkten. Kokosmilch, das Fruchtfleisch der Kokosnuss, Kokosmehl und Kokoszucker sind wunderbare Zutaten zum Backen. Besonders beliebt sind Kokosraspeln, die als Makronen herrlich schmecken, auch als Füllung für Pralinen und als Teil von Cupcake-Frostings machen die Raspeln eine gute Figur. Kühl und trocken gelagert, halten sich die Raspeln aus dem Fleisch der Kokosnuss ein Jahr.

Ideal für das vegane Backen

Kokosmilch ist eine leckere Zutat für viele exotische Shakes, die ebenfalls in Cocktails mit und ohne Alkohol schmeckt. Dazu einfach das Fleisch der Kokosnuss pürieren, mit ein wenig Wasser verdünnen und die Masse schließlich auspressen. Wer die Milch fertig kauft, sollte die Dose unbedingt vor dem Öffnen gut schütteln, da sich sonst der fettige und cremige Anteil der Milch auf der Oberfläche absetzt. Die sogenannte Cream of Coconut sieht der Kokosmilch sehr ähnlich, besteht aber praktisch nur aus Kokosfett und ist sehr reichhaltig, was die Zahl der Kalorien angeht. Alle, die vegan kochen und backen, finden in der Kokosmilch und in der Cream of Coconut einen wunderbaren Ersatz für Sahne. Milch und Creme schmecken auch köstlich als Zutat für eine exotische Mousse oder in Torten und Kuchen.

Ganz ohne Gluten

Nicht alle Menschen vertragen Gluten und haben damit ein großes Problem, wenn es ums Backen geht. In diesem Fall bietet sich Mehl aus Mandeln und Nüssen an, auch Kokosmehl ist eine gesunde und leckere Alternative zum klassischen Getreidemehl. Kokosmehl ist nicht nur glutenfrei, es ist auch reich an Proteinen und Ballaststoffen, dabei aber kalorienarm. Leider lässt sich Kokosmehl nicht ganz so einfach verarbeiten wie normales Mehl und es kann das herkömmliche Mehl nicht 1:1 ersetzen. Kokosmehl saugt sehr viel Flüssigkeit in sich auf und das heißt: bei allen Rezepten müssen mehr Eier und mehr Fett Verwendung finden. Wenn es um das Süßen des Teigs geht, ist Kokoszucker oder auch Kokosblütenzucker eine tolle Idee. Er sieht aus wie brauner Rohrzucker und hat ein wunderbares Karamellaroma.

Fazit

Die Inhaltsstoffe der Kokosnuss sind ungemein vielseitig. Vor allem beim Backen sind sie Alternativen zum normalen Haushaltszucker, zur Sahne, zu Butter oder Margarine und auch beim Mehl bietet sich die Kokosnuss an. Es erfordert vielleicht ein bisschen Übung, mit den leckeren Inhaltsstoffen der Kokosnuss zu backen, aber das Ergebnis kann sich immer wieder sehen lassen. Wer seinem diesjährigen Weihnachtsgebäck einen exotischen Touch verleihen will, der kann das mit der Frucht aus den Tropen.

Bild: @ depositphotos.com / PixelsAway

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